26. November 2014
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Homepage zur NS-Geschichte der Georg-August-Universität Göttingen

Ab November 2014 ist unter www.ns-zeit.uni-goettingen.de eine neue Website zur Geschichte der Georg-August-Universität Göttingen im Nationalsozialismus online, die ich federführend betreue. Diese hat es sich zum Ziel genommen, über die bisherige und aktuelle Forschung zur NS-Geschichte der Universität und deren Bewältigung zu informieren und somit einen zentralen Zugang anzubieten. Darüberhinaus informiert die Seite über aktuelle Veranstaltungen und bietet die Möglichkeit zum Download von Forschungsliteratur.

Die Redaktion vervollständigen Prof. Dr. Dirk Schumann und Prof. Dr. Petra Terhoeven vom Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte. Unterstützt wird das Projekt durch die Philosophische Fakultät und das Präsidium der Universität.

26. Juni 2014
von kt
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Endlich mal was mit Briefmarken!

Viele Briefmarken bilden insbesondere in Bezug auf die NS-Zeit den Status Quo der Erinnerungspolitik ab und verweisen implizit auf die aktuellen Sagbarkeitsregeln und Konfrontationsmodi. So auch im Falle der Emigranten und Nobelpreisträger Max Born und James Franck.

Auf der Tagung Ehrregime: Akteure, Netzwerke und Praktiken lokaler Ehrungen im 19. und 20. Jahrhundert in Oldenburg präsentiere ich ein neues Forschungsprojekt mit dem Vortrag

Der lange Weg zur Briefmarke: Max Born und James Franck zwischen politischer Stellungnahme und vergangenheitspolitischen Ehrbezeugungen.

Das neue Forschungsprojekt wird ab Juli 2014 gefördert durch Pro*Niedersachsen und wurde zusammen mit Prof. Dr. Dirk Schumann und Prof. Dr. Petra Terhoeven beantragt.

27. Mai 2014
von kt
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JETZT NEU!

Zwei Aufsätze haben im Mai den Weg in die Buchdeckel geschafft:

  • Gemeinschaft, Erfahrung und NS-Gesellschaft – eine Einführung
  • Ohne Würde. Die Entziehung von Doktortiteln an der Georg-August-Universität Göttingen im „Dritten Reich“ und der lange Prozess der Rehabilitierung nach 1945

Weitere Angaben finden sich im Lesesaal

9. Mai 2014
von kt
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Wie lieblich ist der Maien | ein Geburtstagsgeschenk

gespielt von meinem Herrn Co-Onkel auf der Orgel von Wersabe

 

Für Textproduzenten empfehle ich Strophe 4!

1 | Wie lieblich ist der Maien aus lauter Gottesgüt / des sich die Menschen freuen, weil alles grünt und blüht. / Die Tier sieht man jetzt springen mit Lust auf grüner Weid / die Vöglein hört man singen, die loben Gott mit Freud.

2 | Herr, dir sei Lob und Ehre für solche Gaben dein! / Die Blüt zur Frucht vermehre, laß sie ersprießlich sein. / Es steht in deinen Händen, dein Macht und Güt ist groß; / drum wollst du von uns wenden Mehltau, Frost, Reif und Schloß’*. [* Hagel]

3 | Herr, laß die Sonne blicken ins finstre Herze mein, / damit sich’s möge schicken, fröhlich im Geist zu sein, / die größte Lust zu haben allein an deinem Wort, / das mich im Kreuz kann laben und weist des Himmels Pfort.

4 | Mein Arbeit hilf‘ vollbringen zu Lob dem Namen dein / und laß mir wohl gelingen im Geist fruchtbar zu sein; / die Blümlein laß aufgehen von Tugend mancherlei, / damit ich mög bestehen und nicht verwerflich sei.

Text: Martin Behm (1604) | Musik: Johannes Steuerlein (1575)

15. Januar 2014
von kt
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Festakt

Aus der Pressemeldung der Universität Göttingen vom 15. Januar 2014

Festveranstaltung am 17. Januar 2014 in der Aula am Wilhelmsplatz

Universitätsaula am Wilhelmsplatz

Universitätsaula

(pug) Mit einem Festakt verabschiedet die Philosophische Fakultät der Universität Göttingen am Freitag, 17. Januar 2014, in der Aula am Wilhelmsplatz ihre Absolventinnen und Absolventen. Seit dem Sommersemester 2013 wurden 19 Frauen und Männer an der Fakultät promoviert, 358 beendeten erfolgreich ihr Studium. Sie alle sind herzlich zum „Dies philosophicus“ eingeladen. Die Festveranstaltung beginnt um 12 Uhr.

Grußworte sprechen der Dekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Dr. Johannes Bergemann, Universitätsvizepräsidentin Prof. Dr. Ruth Florack und der Vorstandssprecher der Graduiertenschule für Geisteswissenschaften Göttingen, Prof. Dr. Heinz-Günther Nesselrath. Während der Festveranstaltung nehmen die Promovierten ihre Doktorurkunden entgegen; die Absolventinnen und Absolventen erhalten ihre Zeugnisse.

Im Namen aller Absolventen spricht Kerstin Thieler. Sie stellt ihre Dissertation vor, die den Titel „Die prekäre ‘Volksgemeinschaft‘: Politische Mobilisierung und Gesinnungskontrolle in der Herrschaftspraxis der Göttinger NSDAP (1933 bis 1945)“ trägt. Kerstin Thieler wurde in diesem Semester promoviert und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte, wo sie unter anderem die Projekte zur NS-Geschichte der Universität Göttingen koordiniert. Judith Utz und Jia Jia begleiten die Veranstaltung musikalisch am Klavier und mit Operngesang.

2. Januar 2014
von kt
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What a difference a year makes…

Ich wünsche ein formidables 2014 – in dem im März und im September zwei Bücher erscheinen werden: ein Sammelband mit dem vielsagenden Titel „Gemeinschaft als Erfahrung“ [aus meiner Feder: Gemeinschaft, Erfahrung und NS-Gesellschaft – eine Einführung, S. 7-20] sowie meine Dissertation, geplant zum Historikertag in Göttingen. Also: Geschichte wird gemacht, es geht voran!

Cover_Tagungsband_November2013

Eine Bildanalyse zu dem Coverbild des Bandes befindet sich in meinem Einführungsartikel.

11. Juli 2013
von kt
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Neuerscheinung | Aufsatz „Architektur der Macht“

Kerstin Thieler_GauhauptstadtOL

Ist- und Sollzustand der Gauhauptstadt Oldenburg 1939 / Planung 1944

Am 17. Juli erscheint ein neuer Sammelband in der Reihe des Niedersächsischen Forschungskollegs zur NS-„Volksgemeinschaft“:

Dietmar von Reeken / Malte Thießen (Hg.): „Volksgemeinschaft“ als soziale Praxis. Neue Forschungen zur NS-Gesellschaft vor Ort, Padernborn 2013.

Darin enthalten ist auch ein Aufsatz zu meinem Kollegsprojekt, der auf einer Tagung im Februar 2012 in Oldenburg beruht:

Architektur der Macht. Die Auseinandersetzung um Oldenburg als Gauhauptstadt.

1. Juli 2013
von kt
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Subtil

Pünktlich zur Jahresmitte sei wenig subtil hingewiesen auf die kleinere Sammlung grafischer Arbeiten, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben und unter dem Signum subthieler firmieren.