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17. September 2016
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1945

Im November 2016 erscheint der Aufsatz

Universitäre Personalpolitik zwischen ideologischer Verfolgung und politischer Anpassung im Nationalsozialismus und ihre Auswirkungen in der Nachkriegszeit

im Band »Ein Vorsprung der uns tief verpflichtet«. Die Wiedereröffnung der Universität Göttingen vor 70 Jahren, hrsg. v. Universitätsbund Göttingen e.V., Göttingen [2016]

Verlagsankündigung Vandenhoeck & Ruprecht:
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Die Universität Göttingen gehörte zu den ersten deutschen Universitäten, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wieder eröffnet wurden. Am 17. September 1945 begann für rund 4.300 Studierende der Lehrbetrieb. Mit zwei Veranstaltungen im Wintersemester 2015/2016 hat die Georg-August-Universität an dieses Ereignis erinnert und dies zum Anlass genommen, sich aktiv mit der Vergangenheit auseinander zu setzen. Mit der Wiedereröffnung der Universität waren eine Vielzahl von Herausforderungen verknüpft. Sowohl Umbrüche als auch Kontinuitäten in den Inhalten, beim Lehrkörper und in den Köpfen prägten die ersten Jahren nach dem Ende der NS-Herrschaft.

Der Band enthält die Reden von Bernd Weisbrod und Kerstin Thieler sowie die Grußworte der Präsidentin der Georg-August-Universität Göttingen Ulrike Beisiegel und des Vorsitzenden des Stiftungsrates der Georg-August-Universität Göttingen Wilhelm Krull.

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12. September 2016
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Im September 2016 ist der Aufsatz

Der lange Weg zur Briefmarke. Vergangenheitspolitische Ehrzuschreibungen an die emigrierten Physiker Max Born und James Franck

erschienen.

1039336Die Physiker Max Born (1882-1970) und James Franck (1882-1964) erhielten bereits zu ihren Lebzeiten vielfältige Anerkennungen, von Ehrenpromotionen und wissenschaftlichen Auszeichnungen bis hin zu Mitgliedschaften in renommierten Akademien im In- und Ausland. In akademischer Hinsicht stechen sicherlich die Nobelpreise für Physik hervor, den Franck 1925 und Born 1954 erhielt. Beide mussten 1933 die Göttinger Universität aufgrund des „Arierparagraphen“ des Berufsbeamtentumsgesetzes verlassen. Nach 1945 versuchten Stadt und Universität, im Gegensatz zu anderen Verfolgten die beiden renommierten Wissenschaftler wieder in ihre akademische community und in die Göttinger Gesellschaft zurückzuholen – unter anderem durch die Verleihung der Ehrenbürgerwürde im Juni 1953.

Die im 1982 zum 100. Geburtstag der beiden Wissenschaftler erschienene Briefmarke nahm ihren Ursprung jedoch im Anliegen des Sohns von Max Born, Gustav Born, seinem Vater dieselbe „Ehre“ zukommen zulassen wie anderen (nichtverfolgten) Wissenschaftlern auch.

Der Beitrag untersucht die vergangenheitspolitische Funktion von Ehrzuschreibungen anhand verschiedener Ehrungsformen und ordnet die Intentionen der Initiatoren wie die Reaktionen der zu Ehrenden in die institutionelle und individuelle „Aufarbeitung“ der NS-Zeit in der Bundesrepublik ein.

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Ersttagsbrief zum Erscheinen der Briefmarke am 12. August 1982

in: Dietmar von Reeken, Malte Thießen (Hg.), Ehrregime. Akteure, Praktiken und Medien lokaler Ehrungen in der Moderne

Die Einleitung des Bandes finden Sie an dieser Stelle.

(Vandenhoeck & Ruprecht unipress, Formen der Erinnerung – Band 63)

Verlagsankündigung:

Ehrungen sind ein gesellschaftliches Problem: Seit Jahren brechen in Deutschland Debatten über Straßennamen und Ehrenbürger auf, stehen koloniale, nationalsozialistische oder militärische Traditionen in der Kritik. Der Sammelband greift diese Debatten auf, um der Geschichte von Ehrungen in deutschen und europäischen Städten im 19. und 20. Jahrhundert nachzuspüren. Im Fokus stehen Auseinandersetzungen um die Benennung von Straßen und Gebäuden, beim Errichten von Denkmälern, bei der Verleihung von Ehrenbürgerschaften oder bei der Widmung von Briefmarken. Damit geht es um Zusammenhänge zwischen Ehrungen, sozialen Normen und Ordnungen, zwischen Räumen, Objekten und Identitäten und um die grundlegende Frage, was Ehrungen über den Wandel moderner Gesellschaften aussagen.

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5. Januar 2016
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70 Jahre Wiedereröffnung

Im Rahmen der Veranstaltungen zur Wiedereröffnung der Universität Göttingen im Herbst 1945 habe ich einen Vortrag gehalten, der die Verfolgungsmaßnahmen der Universität in der NS-Zeit und den Umgang mit den Opfern nach 1945 behandelt. Inklusive einer Einführung in den Spielfilm ›Der Ruf‹ von 1948, der das Thema Remigration am Beispiel – ja, – Göttingen behandelt und nach dem Vortrag gezeigt wurde.

In Kürze auch mit Video an dieser Stelle!

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27. April 2015
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Buchvorstellung

Am 20. April 2015 fand eine Vorstellung meines Buches in der Reihe „Geschichte im Kulturwissenschaftlichen Zentrum“ statt.

Die Einführung übernahmen die Direktorin des Seminars für Mittlere und Neuere Geschichte, Prof. Dr. Rebekka Habermas und Prof. Dr. Bernd Weisbrod. Hier einige Impressionen, die ich Tobias Weidner verdanke.

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12. Dezember 2014
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›Volksgemeinschaft‹ unter Vorbehalt

Thieler_Volksgemeinschaft_Cover_netzMeine Dissertation ist beim Göttinger Wallstein Verlag in der Reihe des Zeithistorischen Arbeitskreises Niedersachsen (ZAKN) erschienen. Auf dem Cover ist der Göttinger NSDAP-Kreisleiter bei der Verwaltungsarbeit zu sehen. Neben den Akten, die die NSDAP-Kreisleitung hinterlassen hat, ist das Periodikum ›Der Hoheitsträger‹ die wichtigste Quelle meiner Arbeit, da ich so die Vorgaben der NSDAP-Reichsleitung in puncto ›volksgemeinschaftlichem‹ Verhalten mit der Parteipraxis vor Ort konterkarieren konnte.

Weitere Informationen über meine Dissertation finden Sie hier.

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26. November 2014
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Gedenktafel im Kulturwissenschaftlichen Zentrum

Am 10. November 2014 wurde im Foyer eine Gedenktafel für die in der NS-Zeit verfolgten Angehörigen der Göttinger Philosophischen Fakultät im Beisein der Universitätspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel und des Dekans Prof. Dr. Johannes Bergemann enthüllt.

Prof. Dr. Reinhard Rürup (Technische Universität Berlin) hielt den Hauptvortrag mit dem Titel „Wissenschaft im Nationalsozialismus – woran sollen wir uns erinnern?″

Anwesend waren zudem Ingrid Delgehausen und ihr Ehemann Peter Heckmann. Seinem Vater Gustav Heckmann hatte die Universität Göttingen den Doktortitel aufgrund seiner Emigration entzogen.

Die Initiative zu diesem Gedenkprojekt ging von Prof. Dr. Dirk Schumann, Prof. Dr. Petra Terhoeven und mir aus. Weitere Informationen zu diesem Gedenkprojekt und die dazugehörige Veranstaltung finden Sie hier.

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26. November 2014
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Homepage zur NS-Geschichte der Georg-August-Universität Göttingen

Ab November 2014 ist unter www.ns-zeit.uni-goettingen.de eine neue Website zur Geschichte der Georg-August-Universität Göttingen im Nationalsozialismus online, die ich federführend betreue. Diese hat es sich zum Ziel genommen, über die bisherige und aktuelle Forschung zur NS-Geschichte der Universität und deren Bewältigung zu informieren und somit einen zentralen Zugang anzubieten. Darüberhinaus informiert die Seite über aktuelle Veranstaltungen und bietet die Möglichkeit zum Download von Forschungsliteratur.

Die Redaktion vervollständigen Prof. Dr. Dirk Schumann und Prof. Dr. Petra Terhoeven vom Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte. Unterstützt wird das Projekt durch die Philosophische Fakultät und das Präsidium der Universität.