DIE IDENTITÄTSPOLITIK DER UNIVERSITÄT ZU KÖLN (2016-2019)

Das Selbstverständnis der Universität zu Köln und ihr Verhältnis zu Staat und Politik im 20. Jahrhundert

Die Überblicksstudie, die für die Teilprojekte zugleich als Rahmen dient, untersucht Struktur, Selbstverständnis und Agieren der Universitätsleitungen von den 1920er bis in die 1960er Jahre unter den Bedingungen wechselnder politischer Regime. Ausgehend von der Wiedergründung als „Bürgeruniversität“ ist zu fragen, was dieses Postulat beinhaltete und wie ihm im Verhältnis zu Stadt, Land, Reichsregierung, britischer Besatzungsmacht und ab 1949 dem Bund gegenüber Geltung verschafft wurde. Neben dem Rektorat werden auch Verwaltung, Kuratorium und Fakultätsleitungen einbezogen. Selbstmobilisierungen und das Ausloten von Handlungsspielräumen endeten nicht 1945, sondern konnten sich in der Nachkriegszeit ebenso auf Demokratisierungsprozesse beziehen. Welche Zusammenhänge lassen sich hierbei zwischen starken personellen Kontinuitäten und den Neujustierungen des universitären Selbstbildes insbesondere nach 1933 und nach 1945 erkennen?

Weitere Informationen zum Forschungsverbund Akademische Kulturen und politische Ordnungen –
Die Universität zu Köln (1930-1970)
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